Fleißig sortiert wurde in der vergangenen Woche in unserem Kolpingheim:
Haufenweise Schuhe wurden von den Männern der Mittwochsgruppenstunde paarweise gebündelt und verpackt.

Insgesamt kamen 217 Paar Schuhe zusammen, die in 13 Kartons verpackt an die Kolping Recycling GmbH verschickt wurden. Nach Abschluss der deutschlandweiten Aktion werden die gesammelten Schuhe dort sortiert und vermarktet. Sommerschuhe gehen beispielsweise in wärmere, Winterschuhe in kältere Regionen der Erde. Der gesamte Erlös der Aktion kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute. Ziel der Stiftung ist zum Beispiel die Förderung von nationalen und internationalen Berufsbildungszentren, von Jugendaustausch und internationalen Begegnungen, Sozialprojekten und religiöser Bildung.
Die bundesweite Aktion „Mein Schuh tut gut“ nimmt Bezug auf den Verbandsgründer und „Gesellenvater“ Adolph Kolping, der als gelernter Schuhmacher selbst als Geselle umhergezogen war. Nachdem er als später sein Abitur nachgeholt und Theologie studiert hatte, gründete er den Gesellenverein, um die prekäre Lage der wandernden Handwerksgesellen durch Bildung, Unterkunft und Gemeinschaft zu verbessern.
Wie jedes Jahr im Advent gedachten wir auch in diesem Jahr unseres Verbandsgründers Adolph Kolping. Mit einem feierlichen Gottesdienst starteten wir am vergangenen Sonntag in den Kolpinggedenktag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden? Ist möglich! Er beginnt in Dir.“ stand.
Basierend auf dieser Losung zeigten Pfarrer Manfred Tschacher, Dieter Gräßle, Michaela Sandhöfner und Melanie Geier auf, dass es gerade in der oft stressigen Adventszeit umso wichtiger ist, inne zu halten, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und so den Frieden aus dem Inneren zu bewahren und weiterzutragen. Unterstützt wurde die Botschaft durch ein kleines Anspiel von Ingrid Gräßle, Anna Mairhofer, Antonia Steudinger und Selina Grässle.
Dieter Gräßle nutzte die Gottesdienstfeier zudem, um am Ende einige Worte des Dankes an Präses Pfarrer Manfred Tschacher zu richten, der die Kirchgemeinde zum Jahresende verlassen wird. „Sie waren immer ein bereichernder und konstruktiver Teil unserer Vorstandschaft. Es war Ihnen ein Anliegen, ein gutes Miteinander zwischen Kirchengemeinde und Kolpingsfamilie zu fördern.“, so Gräßle, der dem Pfarrer im Namen der Kolpingsfamilie neben einer Spende auch ein persönliches Abschiedsgeschenk überreichte.
Nach der stimmungsvollen Eucharistiefeier, standen beim weltlichen Teil im Kolpingheim einige Neuaufnahmen auf dem Programm.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei allen Mitgliedern, BesucherInnen und GönnerInnen, die beim diesjährigen Weihnachtsmarkt unsere Gäste waren.
Dank zahlreicher HelferInnen, die rund zwei Tage im Einsatz waren, konnten wir zahlreiche heiße Flammkuchen aus unseren Öfen zaubern. Die traumhafte Altstadtkulisse und die lebendige Krippe in der Nachbarschaft sorgten für adventliche Stimmung.

Jetzt geht’s in den kommenden Tagen an das Sortieren und Verpacken der gespendeten Schuhe im Rahmen der Aktion „Mein Schuh tut gut!“
Die Gruppe KolpingsFAMILIENzeit veranstaltete am Sonntag einen bunten Sporttag in der Schmiedgrundhalle.
Rund 20 Erwachsene und deutlich mehr Kinder kamen zusammen, um gemeinsam aktiv zu sein.

An fantasievoll aufgebauten Bewegungslandschaften konnten die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und weiter ausbauen. Auch Basketball, Badminton, Fußball, Handball und Turnen standen auf dem Programm.

Nach einer ordentlichen Stärkung im Foyer der Halle wurde zum Abschluss eine große Runde „Goldraub in China“ gespielt. Ausgepowert und glücklich waren sich alle Sportlerinnen und Sportler einig: Das war ein gelungener Nachmittag voller Bewegung, Begegnung und guter Laune!
Zu einem informativen Vortrag mit dem Titel „Organspende – ein Gebot der Nächstenliebe“ hatte jüngst die Kolpingsfamilie in das Kolpingheim eingeladen.

Als Referent konnte Kolpingbruder Dr. Jürgen Kußmann aus Waldbronn - Reichenbach gewonnen werden.
Er ist Arzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie. Als Vertreter des Marburger Bundes Baden-Württemberg war er mehrere Jahre lang aktiv im Bündnis Organspende Baden-Württemberg engagiert.
Dr. Jürgen Kußmann beleuchtete das Thema Organspende aus medizinischer, ethischer und gesellschaftlicher Sicht. Dabei informierte er umfassend über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Abläufe im Falle einer Organspende und die Bedeutung einer klaren persönlichen Entscheidung. Die Zuhörerinnen und Zuhörer nutzten die Gelegenheit zu lebhaften Nachfragen und Diskussionen.
Im Fazit wurde deutlich, dass sowohl eine Organspendeerklärung bzw. ein Organspendeausweis – egal ob mit „Ja“ oder „Nein“ – als auch eine Patientenverfügung von großer Bedeutung sind. Sie helfen, im Ernstfall Klarheit zu schaffen und Angehörige zu entlasten.
Im Anschluss an den Vortrag blieb noch Zeit für einen regen Austausch in geselliger Runde. Bei Getränken und kleinen Snacks wurde das Thema weiter vertieft und diskutiert.

Viel Spaß und ein schönes geselliges Miteinander gab es am vergangenen Sonntag zum Auftakt der KolpingsFAMILIENzeit-Veranstaltungen in der Herbst- und Wintersaison. Eltern und Kinder verbrachten einen herrlichen Nachmittag auf dem Kolpinggelände und schnitzten fantasievolle Kürbisgeister. Neben der Kreativität kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz: Beim bunten Tischtuch konnten sich alle zum Abschluss gründlich stärken und dabei die schaurig leuchtenden Kunstwerke begutachten.

